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Dialog Sokrates und Alkibiades

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| Stephanus | Zusammenfassung | | --------- | ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------ | | **103** | Sokrates spricht Alkibiades nach langer Zeit an. Er macht deutlich, dass Alkibiades sich überschätzt und glaubt, ohne ausreichendes Wissen die Athener beraten zu können. | | **104** | Sokrates zeigt, dass Alkibiades nach größtmöglicher Macht strebt – zunächst über Athen, später über Griechenland und letztlich über die ganze Welt. Er macht deutlich, dass wahrer Erfolg Vorbereitung und Selbsterkenntnis voraussetzt. | | **105** | Sokrates erklärt, warum er sich gerade jetzt an Alkibiades wendet. Er zeigt seine Fürsorge und betont, dass Alkibiades seine ehrgeizigen Ziele ohne philosophische Führung kaum erreichen wird. | | **106** | Alkibiades gibt zu, dass er den Rat Sokrates' braucht. Sokrates fragt, worüber Alkibiades die Athener beraten möchte, und führt zur Erkenntnis, dass eine bloße Meinung noch kein Wissen ist. | | **107** | Sokrates entwickelt das Prinzip, dass nur derjenige guten Rat geben kann, der auf einem Gebiet wirklich sachkundig ist. Wie nur ein Musiker Musik lehren oder ein Arzt Krankheiten behandeln kann, muss auch ein Politiker wissen, worüber er spricht. | | **108** | Durch weitere Fragen bringt Sokrates Alkibiades in eine Aporie (Ratlosigkeit). Alkibiades erkennt zunehmend, dass ihm das notwendige Wissen fehlt und dass Selbsterkenntnis die Voraussetzung für gutes politisches Handeln ist. |